Die Projektschritte
Die im Projektplan dargestellten Lerninhalte werden in fünf Projektschritten umgesetzt. Wählen Sie die Projektschritte aus, die zu Ihrer Planung passen.
Die im Projektplan dargestellten Lerninhalte werden in fünf Projektschritten umgesetzt. Wählen Sie die Projektschritte aus, die zu Ihrer Planung passen.
Ein Projekt wird gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern geplant und durchgeführt. Deshalb empfiehlt es sich, einen Teil einer Elternveranstaltung und eine Kinderkonferenz als Einstieg zu wählen, um Ziele und mögliche Aktivitäten gemeinsam planen und vorbereiten zu können. Ziel ist, dass alle Kinder am Ende stolze „Schulweg-Detektive“ sind.
Der „offizielle Startschuss“ ist ein Gespräch im Stuhlkreis.
Wie wäre es, wenn die Kinder anschließend ihre zukünftige Schule malen oder basteln? Die Eltern erhalten zudem einen Informationsflyer mit der Bitte um Unterstützung.
Eine gute, sympathische – auch inhaltliche – Begleitung der Startphase ist das Lied von Rolf Zuckowski „Mein Weg zur Schule“ aus seinem Album „Rolfs neue Schulweg-Hitparade.
Viele Spiele und spielerische Übungen mit dem Ziel, die Wahrnehmungsleistungen (sehen, hören), Bewegungssicherheit, Reaktionsschnelligkeit, das Erkennen von Farben und Signalen oder das Verständnis untereinander zu verbessern, können geeignet sein, die Projektziele zu unterstützen.
Eine wichtige Grundregel für Kinder im Straßenverkehr lautet: Vor dem Bordstein immer stehen bleiben! Doch man sieht nur, was man weiß. Das gilt auch für den Bordstein. Kinder müssen also verstehen, welche Signalwirkungen von einem Bordstein ausgehen: Stehenbleiben! Schauen! Und genau deshalb gibt es die fantasievoll erzählte Geschichte „Brunella und der geheimnisvolle Bordstein“. Mit sympathischen Illustrationen ausgeschmückt, ist ein Kita-Kniebuch in und für Mecklenburg-Vorpommern entstanden zum Vorlesen, zum Entdecken, zum Mitmachen und zum Lernen. Es ist in jeder Kita-Mappe „Noch 100 Tage bis zum ersten Schulweg“ enthalten oder kann kostenfrei bestellt werden.
Das Projekt ist nun in Schwung gekommen: Die Kinder haben sich Gedanken über den zukünftigen Schulweg gemacht, angeregt durch Gespräche, durch kreatives Gestalten und Spiele. Die Eltern wurden eingebunden und machen sich – soweit sie es noch nicht getan haben –Gedanken über den zukünftigen Schulweg ihres Kindes, planen ihn und gehen ihn mindestens einmal ab.
Eine vielfach vernachlässigte Methode der Verkehrserziehung ist das Beobachten im Straßenverkehr. Bei Verkehrsbeobachtungen können Kinder – ohne direkte Gefährdung – das Wohn- und Kindergartenumfeld, den Schulweg und besondere Problemstellen in der Verkehrswirklichkeit kennenlernen.
Kinder lernen am besten, wenn sie etwas selbst ausprobieren und unmittelbar erfahren dürfen. Deshalb ist das Üben im Straßenverkehr unverzichtbar. Damit Ihre Kinder im Straßenverkehr besser zu erkennen sind, können Sie bei uns retroreflektierende Sicherheitswesten für diese Übungen im Straßenverkehr bestellen.
Beim Thema „kindliches Verkehrsverhalten“ kann die Kindertagesstätte mit seinen bewährten Methoden die Bemühungen im Elternhaus immer nur ergänzen.
Die Elternveranstaltung bietet die Chance, anhand des zukünftigen Schulweges der Kinder Erfahrungen auszutauschen und hier und da den Blick der Eltern für kommende Gefahren zu schärfen. Sie muss nicht als eigenständige Elternveranstaltung durchgeführt werden. Die Planung für die Schulwegsicherheits-Themen kann gut in 30 Minuten mit den Eltern beraten werden.
Einige Wochen sind seit dem Projektstart ins Land gegangen. Sie haben seitdem mit den Kindern gesprochen, gespielt, beobachtet und geübt. Die Eltern haben gemeinsam mit ihren Söhnen/Töchtern den Flyer ausgefüllt und an Sie zurückgegeben. Nun steht das Finale der Arbeit der „Schulweg-Detektive“ an.
Die unterschiedlichen Schulwege der Kinder sollen in Form eines gestalteten Plakates Ausdruck finden, „greifbar“ werden. Die Plakate und Arbeitsblätter finden Sie in der Projektmappe „Noch 100 Tage bis zum ersten Schulweg“.
Und nun ist es soweit: Sie schicken als Erzieherin „ihre“Kinder auf den nächsten, neuen Lebensabschnitt. Auch unser Projekt „Noch 100 Tage bis zum ersten Schulweg“ trägt als ein Baustein dazu bei, dass diese Kinder lebenstüchtige Menschen werden. Außerdem fühlen die Mädchen und Jungen, dass sie ernst genommen werden und sind stolz darauf, was sie schon alles wissen und können.
Eine Urkunde zum Ausmalen oder farbig kann dabei Anerkennung für diese Arbeit sein. Es macht die Kinder sicher stolz, wenn sie diese Auszeichnung als Schulweg-Detektive zum Abschluss des Projektes erhalten.